Amélie

Burnout-Beratung in Hamburg: 3 Tipps, wie Mütter Spannungsfeld Privatleben und Beruf meistern

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Burnout ist kein Schnupfen – man bekommt ihn nicht über Nacht. Das war allerdings auch schon das Ende der guten Nachrichten. Besonders berufstätige Mütter laufen leider immer öfter Gefahr, in eine Burnout-Spirale zu geraten und von einer Burnout-Phase in die nächste zu rutschen, bis es kein Zurück mehr aus der Einbahnstraße gibt. Denn ein Mama-Alltag hat es in sich: Köchin, Putzhilfe, Kindermädchen, Kleintierpflegerin, Shuttleservice, Nachhilfelehrerin, Krankenschwester … und die Jobs hat schon jede Vollzeitmama, ganz zu schweigen von deinem Broterwerb, also dem Beruf, dem du „nebenbei“ noch nachgehst. Da kann es auch der Mama des Jahres mal zu viel werden.

Dabei muss das nicht das Ende vom Lied sein.

Wichtig ist in einem ersten Schritt natürlich, den Partner mit einzubeziehen. „Mitgefangen, mitgehangen“, sagt der Volksmund und wer Kinder hat, weiß, dass sie nicht immer nur der Kit, sondern auch gern mal der Sand im Getriebe einer Beziehung sind. Daher ist es absolut notwendig, den Partner mit ins Boot zu holen, wenn es dir zu viel wird. Es kann Wunder wirken, einfach mal wieder einen gemeinsamen Realitätscheck zu machen, ein paar Ansprüche geradezurücken und über die kleinen Katastrophen des Alltags zusammen zu lachen, damit du als berufstätige Mutter nicht auch noch das Gefühl hast, das alleinige Herz und Hirn der Familie zu sein.

Wo das nicht reicht, empfiehlt sich auch für Mütter eine Burnout-Beratung. Immer wieder sitze ich mit Mamas zusammen, die einen Burnout zwar noch weit von sich weisen, aber eine gewisse allgemeine Erschöpfung und vor allem Unzufriedenheit gepaart mit chronischem Stress und dem ewig schlechten Gewissen nicht leugnen können.

Falls du diese Gefühle kennst – und dieses Mal richte ich mich nicht nur an Mütter aus Hamburg – hab ich hier einfach mal drei Soforthilfe-Tipps für dich:

Mach langsam.

Ich weiß, es klingt wie Hohn, das ausgerechnet jemandem zu raten, der eh schon im Stress ist.
Aber tatsächlich bringt Hektik niemanden schneller voran, sondern jeden nur dazu, mehr Fehler zu machen – und ein Unfall hilft weder deiner Familie noch deiner Karriere.
Genauso wichtig ist es, dass du dir immer wieder aktiv Pausen gönnst. Am besten planst du sie bereits mit ein, wenn du deinen Tagesplan erstellst. Denn du brauchst Zeit, um zu regenerieren, um anschließend wieder voll leistungsfähig zu sein bei den 1.000 Dingen, die eben nur Mama kann. Wenn es dir noch schwerfällt, für dich selbst solch eine Planung so zu machen, dass du sie auch durchhalten kannst, kann eine Burnout-Beratung oder auch ein Seminar zum Thema Zeitmanagement weiterhelfen.

Nein heißt nein – du musst es nur sagen.

Angeblich ist es ja nur dieses kleine Wort, das man sagen muss, um endlich mal wieder „nicht zuständig“ zu sein – warum nur fällt es dann vielen Menschen so schwer, es zu sagen? Klar, ein „Nein“ hat erst mal einen Beigeschmack von Ablehnung und Zurückweisung, aber genau betrachtet ist es eben dein Schwert zur Selbstverteidigung. Du hast ein Recht, „Nein“ zu sagen – musst es aber eben auch nicht. Du kannst auch helfen, indem du die Aufgabe delegierst, dem Fragenden Unterstützung anbietest, wie er sie selbst lösen kann, den Zeitpunkt der Erfüllung der Bitte verschiebst etc. Ein „Nein“ hat so viele Gesichter und dabei immer den Effekt, dich im Kern zu stärken.
Natürlich musst du, um deine eigenen Grenzen schützen zu können, zunächst einmal herausfinden, wo du sie eigentlich ziehen möchtest. Auch hierbei kann ein Gespräch oder Coaching im Rahmen einer informierenden Burnout-Beratung helfen.

Mach’s anders, nicht nur besser

„Besser“ will es schließlich jeder machen. Wir alle streben ständig nach irgendeiner gottgleichen Perfektion, die wir dann ja doch nicht erreichen, geschweige denn reproduzierbar einsetzen können. Also wozu der Stress? Es ist nicht nötig, jeden Kuchen selbst zu backen. Eine Backmischung mit ganz eigener Dekoration geht schneller und macht viel mehr Spaß, weil die Kinder gut mithelfen können. Am Weihnachtsbaum hängt nicht jeder Lamettafaden in der gleichen Länge? Na, super! Und du bleibst ein ganzer Mensch auch mit einem Breifleck auf der Bluse – Seidenschal, ich sage nur Seidenschal. Frag dich mal, was das Mindeste ist, was du mit deinem Einsatz erreichen willst, damit es reicht und die Erde sich weiterdrehen kann. Und dann schau mit etwas Distanz, wie viel mehr Einsatz es bräuchte, um das Maximum rauszuholen? Häufig genug fällt meinen Mamis bei solchen Betrachtungen in der Burnout-Beratung auf, dass sich das Maximum schlicht nicht lohnt, weil es einfach nicht effizient ist. Also? Auf was kannst du auch mal ganz gut verzichten, um es anders und eben nicht besser zu machen?

Natürlich lässt sich Stress gerade zwischen Familie und Beruf nicht immer ganz vermeiden. Das eigentlich Wichtige ist eben auch hier wieder nicht, um jeden Preis und immer total relaxed und gelassen zu sein, sondern dich in stressigen Situationen schneller wieder zu fangen und anschließend schneller zu erholen. Sprich: Wenn dich der Stress packt, erkenne dich und deinen Trigger und zwinker ihm mal zu. Freu dich mit dir, dass du’s gemerkt hast. Und dann machst du langsam, sagst auch mal „Nein“ und gönnst dir einen Schritt zur Seite statt wie der Stier nach vorn zu stürmen, und schwups – ist die stressige Situation gemeistert. Das macht langfristig stark, weil jede solche Erfahrung, jeder deiner Erfolge dir Mut fürs nächste Mal gibt.

Du kannst das. Du schaffst das. Und wenn noch nicht allein, dann mit mir bei einer Burnout-Beratung in Hamburg speziell für dich als berufstätige Mutter. Ganz individuell im exklusiven 1:1-Coaching, aber natürlich auch im Rahmen einer meiner Workshops. Such dir einen Workshop-Termin aus und sprich mich direkt an: 0174-308 34 28.

Deine Amélie – dein Creativeer®


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