Amélie

Faulpelzpflege – ausruhen statt austreiben

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Wann hast du das letzte Mal die Füße hochgelegt? Im Urlaub, am letzten Wochenende – das wäre schon gar nicht schlecht. Oder hast du sie vielleicht grad jetzt kurz auf den Schreibtisch gelegt? Gratulation! Dann gelingt es dir auf jeden Fall schon einmal, auch im Alltag kurz innezuhalten, um langfristig konzentriert und produktiv zu bleiben, Fehler zu vermeiden und gleichzeitig Stress und Burnout vorzubeugen.

Kleine, dafür regelmäßige Pausen sind hierfür fast noch wichtiger als lange.
Ich weiß, dass Pausen in vielen Unternehmen immer noch einen schlechten Ruf haben. Aber Pause machen bedeutet keinesfalls, faul zu sein. Im Gegenteil.
Die richtige Faulpelzpflege ist immens wichtig, wenn es darum geht, langfristig inspiriert, innovativ und vor allem kreativ zu bleiben. Gut für dich, gut für deinen Job, gut für das Unternehmen, für das du arbeitest.

Also heißt es: Pause machen ja, aber richtig, und vor allem auch mal richtig lange. Nimm dir doch z. B. heute den Nachmittag frei und setz dich in ein Café, einen Park oder besser noch an einen Spielplatz. Vielleicht hast du spontan Lust auf ein Eis, die Füße ins Wasser zu halten, barfuß über eine Wiese zu laufen oder zu schaukeln? In jedem Fall bieten solche Orte jede Menge Ablenkung. Und wenn du nicht aktiv werden möchtest, reicht es auch schon, aufmerksam zuzuschauen, wie es die anderen machen.
Fang mal ein paar Gesprächsfetzen vom Nachbartisch auf oder beginn ein Gespräch mit einem Fremden – keine Erwartungen, schau einfach, was passt und sich ergibt, und lass daraus neue (gedankliche) Verbindungen in deinem Kopf entstehen. Es könnte die Lösung für ein konkretes Problem sein oder eine Idee für ein neues Projekt oder oder oder …

Und wenn  sich dieses Mal noch nichts Konkretes daraus ergibt? Umso besser, dann hattest du zumindest einen echt entspannten Nachmittag. Gut für Körper, Geist und Seele. Also pfleg deinen Faulpelz, und ich garantiere dir viel mehr creative Gelassenheit!

Dein
Creativeer Amélie

„Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.“
John Steinbecks


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