Amélie

Gastbeitrag: Nach dem Burnout: Das Richtige entsteht

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Heute startet eine neue Serie Gastartikel in meinem Blog mit einem Beitrag von Roland von burnoutside.com. Neue Impulse, persönliche Erfahrungen und ganz andere Texte erwarten euch: Freut euch drauf.

Eure Amélie – euer Creativeer®

 

Nach dem Burnout: Das Richtige entsteht

Mein Burnout war das Beste, das mir passieren konnte. Ich würde immer noch einer Illusion meines Lebens hinterher laufen, mich selbst belügen oder hoffen, dass alles schon gut werden würde.

Die folgenden Erkenntnisse waren entscheidend für meinen Weg raus aus diesem Abgrund und bilden heute das Fundament meines Wohlbefindens:

Was ist Wahrnehmung?

Ein Tag vergeht, eine Woche, ein Jahr, zehn Jahre. Und auf einmal – peng – lag ich in den Scherben meines Lebens. Job, Beziehung, Lebensfreude … alles ging den Bach runter. Was kam, war der verdammte Gedanke: „Ich wusste schon immer, dass es soweit kommen würde“.

Ich war Weltmeister der Verdrängung. Meine Depressionen zwangen mich zur Aufgabe. Endlich spürte ich, anstatt zu denken. Wahrnehmung passiert auf der Gefühlsebene. Heute ist sie Grundlage meines Vertrauens in mein Bauchgefühl.

Ehrlichkeit tut weh

Als ich wahrnahm was schief lief, drückte ich den Finger bewusst auf die Wunde. Mit brutaler Ehrlichkeit stellte ich mir die Frage „Was machte ICH falsch?“ und nicht „Wer ist daran Schuld?“. Zu lange hatte ich mich selbst belogen und machte andere Menschen für mein Unglück verantwortlich. Ehrlichkeit – was für ein einfaches Werkzeug für ein gelingendes Leben …

Akzeptanz oder Ignoranz?

Verantwortung für die Ergebnisse meines Lebens zu übernehmen war der Schlüssel. Akzeptanz dessen, was ist, versöhnte mich mit meinen vergangenen Fehlern. Das Gegenteil dessen ist Ignoranz. Und Ignoranz war der Sumpf, in dem meine Illusionen wuchsen.

Akzeptanz schließt mit der Vergangenheit ab. Solange das nicht passiert, kann nichts Neues, nichts Gutes entstehen.

Entscheide dich oder du wirst entschieden

Ein Leben lang suchte ich nach dem Sinn meines Lebens und nach Zielen, die mich glücklich machen sollten. Gefunden habe ich nichts dergleichen, außer Depressionen. Zuerst musste ich Entscheidungen treffen, die das Falsche, die Illusionen aus meinem Leben eliminierten. Danach die Entscheidung für eine Richtung (kein Ziel), in die sich mein Leben entwickeln sollte.

Ich bin endlich der Kapitän und nicht länger der Passagier meines Lebens. Ich spüre, dass ich mich für die richtige Richtung entschied und genieße den Weg. Ein Ziel zu erreichen ist nur ein flüchtiger Moment – das wäre mir zu wenig.

Geduld ist keine Tugend

Geduld ist das Natürlichste der Welt. Alles hat und alles braucht seine Zeit. Ich war ungeduldig, weil alles um mich herum schneller wurde und ich dachte, ich müsste mithalten. Bullshit. Heute habe ich vertrauen in mich und in das, was ich tue. Vertrauen verdrängt die Ungeduld.

Das für mich Richtige hat endlich jenen Raum, in dem es entstehen kann.

Über Roland von burnoutside.com

Ich bin 44 Jahre, lebe derzeit mit meiner Liebsten in Thailand und überlebte nur knapp meine Depressionen.

Auf meinem Blog erfährst du mehr über mich und meine Geschichte, sowie zahlreiche Tipps, wie du diesen Abgrund überwinden kannst. Demnächst werde ich ein Buch veröffentlichen, in dem ich die hier beschriebenen Themen detailliert beschreibe. Folge mir auf Facebook und/oder Instagram und halte dich auf dem Laufendem!

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