Amélie

Wahrhaftigkeit – nur was wahrlich wahr ist, hat Bestand

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Jeder von uns war doch schon einmal in einer Beziehung, in der sich irgendwann die Frage stellte: „Was mache ich hier eigentlich?“

Irgendwie sind die Gefühle ja da, aber es klappt halt mit der Kommunikation nicht, das Verhalten wirkt unzuverlässig und inkonsistent – kurz, es läuft nicht rund.

Ohne dass ich mich hier zum Paartherapeuten aufspielen will, nenne ich dieses unglückliche Hin und Her mal das „Cha-Cha-Cha-Prinzip“.
Man tanzt so einen Schritt vor, wackelt ein bisschen hin und her, und dann geht’s wieder einen Schritt zurück. Das Ganze immer hübsch auf der Stelle – und womöglich noch mit schmerzhaftem Fehltritt auf den Fuß des Partners.

Dabei scheitern die meisten nicht erst während des Tanzes, sondern – und ich bleibe bei der Tanzmetapher – schon beim Auftaktschritt! Sprich bei den unausgesprochenen Erwartungen, mit denen sie eine Beziehung beginnen, und den daraus resultierenden unerfülltesten Wünschen und Hoffnungen.

In meiner Welt kann so was nicht funktionieren: Menschen, die nicht aufrichtig zu sich selbst sind, können sich auch nicht wahrhaftig in eine Beziehung einbringen. Aber nur wahre Gefühle genügen einer glücklichen Beziehung. Die Fragen, die sich also ein jeder stellen muss:

Wie empfinde ich wirklich?
Will ich diese Beziehung überhaupt?
Bin ich bereit, alles in meiner Macht Stehende für diese Beziehung zu tun?
Bin ich in der Lage, meine Erwartungen der Realität anzupassen?
Wenn du deine Beziehung jetzt wirklich verbessern willst, verrate ich dir mein persönliches Rezept für wahres Beziehungsglück: die „4 Agreements“ von Miguel Ruiz – auf Deutsch „die vier Versprechen“. Sie lauten:

1) Verwende deine Worte mit Bedacht und sei tadellos mit deinem Wort.

Denke immer daran, dass du mit deinen Worten deine Realität erschaffst. Deshalb sei ehrlich, meine, was du sagst, und sage möglichst Dinge, die dich und den (die) andere(n) positiv weiterbringen.

2) Nimm nichts persönlich.

Egal, was der (die) andere tut, er (sie) tun es „für etwas“ in ihrer Welt und nicht „gegen dich“. Wenn dir hier ein Umdenken gelingt, wird es leichter, sachlich und liebevoll zu reagieren – selbst wenn dir einmal etwas gegen den Strich geht.

3) Zieh keine voreiligen Schlüsse

Hinterfrage lieber aktiv, wenn du „glaubst“, etwas verstanden oder wahrgenommen zu haben. Deine Wahrheit kann eine ganz andere sein als die deines Gegenübers. Gib ihm (ihr) die Chance, sich wirklich auszudrücken. Dann ist es immer noch früh genug für eine Reaktion.

4) Gib immer dein Bestes

… und geh davon aus, dass dein Gegenüber genau das Gleiche tut. Denn ihr liebt euch. Ihr wollt eine wahrhaft erfüllte Beziehung führen, die Bestand hat – miteinander!

Dann tut es auch – es kann so leicht sein.

In Liebe Deine Amélie – dein Creativeer®


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