Amélie

Willst du das denn wirklich? Warum gute Vorsätze fürn Ar*** sind

2 minutes

Neues Jahr, das heißt neues Glück, neue Hoffnung und neue Wege, alles zu erreichen.

Die Verheißung hierfür lautet „Guter Vorsatz“ – doch in der Realität sieht das meist etwas anders aus, nicht wahr? Wie oft hast du schon einen guten Vorsatz gefasst – und bereits nach wenigen Wochen oder auch nur Tagen war er wieder vergessen? Genau – ich auch!

Wieso der alte gute Vorsatz nicht funktioniert.

Wir scheitern, und es tut mir leid, das in dieser Deutlichkeit sagen zu müssen, weil wir Menschen nun einmal faule Schweine sind. (Und dieser Vergleich tut den Schweinen sicherlich arges Unrecht.)
Wir Menschen, wenn wir denn schon mal was tun, wollen belohnt werden – und das am liebsten pronto. Lässt unsere Belohnung auf sich warten, wie etwa, wenn man sich vornimmt, „ein paar Pfund abzunehmen“ oder „mehr Sport zu machen“, dann sieht man nix nach dem ersten Mal … vielleicht auch noch nicht nach den ersten 10 Malen … und wo das sichtbare Ergebnis auf sich warten lässt, schwindet die Motivation umgekehrt proportional. (Für alle die, die in Mathe wie ich nur anwesend waren: Sie schwindet unglaublich schnell!) Also geben wir auf: das Abnehmen, den Sport, den guten Vorsatz …

Ist der gute Vorsatz noch zu retten?

Nein. Und wieder sorry für die Deutlichkeit, aber nein, ist er nicht!

Wenn du was erreichen willst, dann such dir keine Ausrede wie einen guten Vorsatz, sondern setz dir gefälligst ein anständiges Ziel. Am besten ein SMART-Ziel.

Diese sind nämlich spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Zum Thema „Abnehmen“ wäre das z. B.: Ich werde bis zum 30.6.2019 vier Kilogramm abgenommen haben.

Und dann lege ich mir konkrete Schritte zurecht, wie ich das Ziel erreiche: Wochenplan mit Fastenzeiten an der Kühlschranktür, Trainingszeiten im Kalender eintragen … Jetzt geht’s los: Täglich, spätestens alle 48 Stunden unternehme ich wieder etwas im Hinblick auf mein Ziel – sprich, ich bleibe dran!

Fokus, Fokus, Fokus heißt das Zauberwort, deshalb gehst du auch schön ein Ziel zur Zeit an. Motiviere dich zusätzlich durch ein schönes Visionboard, eine tolle Belohnung und kleine Highlights für die Etappenziele.

Spätestens jetzt hast du dein Ziel so richtig alltagstauglich in dein Leben integriert und ihm damit eine weitere Hürde genommen.

Und was, wenn’s dann trotzdem mal nicht so hinhaut?

Dann bleibst du dran! Und dabei helfen dir erstens: Plane Fuck-ups ein. Gönn dir hin und wieder mal einen Cheat-Day und vergiss weder deine Erfolge noch deine kleinen Fuck-ups zu feiern. Denn nur, was Spaß macht, hält dich langfristig bei der Stange.

Und denk immer dran: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Ob als Posts, Blog oder zusammen mit Verbündeten – gemeinsam läuft es leichter!

Und somit ein herzliches creatives Willkommen an 2019 – gute Vorsätze raus, smarte Ziele rein!

Los geht’s mit eurer Amélie – eurem Creativeer®


KATEGORIEN

LETZTE EINTRÄGE

SCHREIB EINEN KOMMENTAR